Tabakrauch ist mit Abstand die häufigste Ursache für Lungenkrebs.

An allen Stellen im Körper, die direkt mit dem eingeatmeten Rauch in Kontakt kommen, kann Krebs entstehen: Mundhöhle, Kehlkopf, Lunge und Speiseröhre. Hier gehen 90 Prozent aller Krebsfälle auf das Konto des Tabaks.

Wie entsteht Lungenkrebs?

Die krebsauslösenden Stoffe des Tabakrauches können zu Veränderungen im Erbgut aller Zellen führen, an denen der Tabakrauch vorbeikommt. So verwandelt sich z.B. eine gesunde Lungenzelle in eine Krebszelle.

Aber die krebserregenden Stoffe werden auch über das Blut weiter in den Körper transportiert und können so überall zu Krebs führen. Etwa 90 Prozent aller Tumore im Mund und 80 Prozent der Kehlkopfkrebse treten bei Rauchern auf.

Risiko für Lungenkrebs bzw. Lungenkarzinom

Die ständige Schädigung der Bronchien durch das Rauchen steigert das Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Der Zigarettenrauch bzw. die darin enthaltenen Stoffe schädigen die Schleimhaut und können damit zur Degeneration der Schleimhautzellen führen. Rund 16% aller Männer und 9% aller Frauen, die rauchen, erkranken an Lungenkrebs.

Rund 75% der Lungentumore/Lungenkarzinome sind auf das Rauchen zurückzuführen:

  • Verdoppeln der Zigaretten pro Tag: doppeltes Risiko an Krebs zu erkranken
  • Verdoppeln des Raucher-Zeitraumes (z.B. 10 statt 5 Jahre): 6-faches Risiko