Chronische Bronchitis

Durch den Teer, der beim Rauchen aufgenommen wird, verkleben die Flimmerhärchen der Bronchien und der Luftröhre. Dadurch wird deren Reinigungsmechanismus stark beeinträchtigt bzw. lahm gelegt. So können sich Fremdstoffe festsetzen und die Grundlage für Viren und Bakterien bilden.

Der Körper versucht nun durch abhusten die Schadstoffe zu entfernen (= Raucherhusten). Sind die Atemwege durch das Rauchen fortwährend gereizt oder entzündet entsteht die chronische Bronchitis (Husten, übermäßige Schleimproduktion (Auswurf), Kurzatmigkeit, (jeweils mit der Zeit stärker werdend).

COPD (chronic obstruktive pulmonary disease) Chronisch verengende Lungenerkrankung

COPD ist keine eigene Krankheit sondern besteht aus chronischer Bronchitis in Verbindung mit Lungenblähung (Lungen-Emphysem). 90% aller COPD-Patienten sind Raucher oder ehemalige Raucher.

Das Voranschreiten der Krankheit hängt vor allem davon ab, wie viel und wie lange der Einzelne raucht. Symptome: Atemnot, heftiger Husten mit Auswurf, im schwersten Stadium vergrößert sich die rechte Herzhälfte mit stark geschwächter Leistung.

Laut WHO ist die COPD die viert häufigste Todesursache weltweit. In Deutschland lag sie an siebenter Stelle der Todesursachen (Statistisches Bundesamt). Zurzeit sind in Deutschland rund fünf Millionen Menschen betroffen.